Photovoltaik- und Energiespeicher-Wissen

Hier erfahren Sie alles rund um das Thema Photovoltaik, Energiespeicher und Stromkosten senken. Falls eine Frage hier nicht beantwortet wird, senden Sie uns einfach eine Mail an: info(at)enerix.de. Wir werden uns bemühen Ihnen die Frage zu beantworten.

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Häufig gestellte Fragen

Ausrichtung

Generell ist zu sagen, dass nicht nur 45° Süddächer für Photovoltaikanlagen geeignetsind. Zwar liefern derart ausgerichtete Anlagen den höchsten Ganzjahresertrag, der Ertrag ändert sich jedoch nur unwesentlich bei anderen Ausrichtungen oder Neigungswinkeln. Südwest- oder Südostdächer haben fast den gleichen Ertrag wie ein Süddach. Sogar Ost- und Westdächer erzeugen noch gute Erträge.

Prozentsatz des optimalen Ertrags bei unterschiedlichen Ausrichtungen der Module:

Baugenehmigung

Photovoltaikanlagen sind bauliche Anlagen im Sinne des Baurechts und müssen daher die baurechtlichen Bestimmungen erfüllen. Maßgebend sind die jeweiligen Bauordnungen der Bundesländer. In der Regel sind Photovoltaikanlagen „schlicht genehmigungsfreie“ Vorhaben, wenn sie parallel zur Dachfläche oder an der Fassade montiert sind. Eine Baugenehmigung ist also i. d.R. nicht erforderlich. Auf denkmalgeschützten Gebäuden und dort, wo Gebäudeensembles insgesamt unter Denkmalschutz gestellt sind, sind Photovoltaikanlagen genehmigungspflichtig. Die Kommunen können in ihren regionalen Bebauungsplänen weitere Vorgaben treffen. Erkundigen Sie sich vor Baubeginn bei der zuständigen Baubehörde.

Bundesnetzagentur

Neu installierte Photovoltaikanlagen müssen bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden, um die Vergütung nach §§ 32 oder 33 EEG zu erhalten. Diese Meldung kann seit April 2011 nicht mehr von Dritten (Fachbetrieben, Dienstleistern etc.) übernommen werden, sondern muss durch den Anlagenbetreiber selbst über das Photovoltaik-Meldeportal der Bundesnetzagentur erfolgen.

CO2

Abkürzung für Kohlendioxid. Schadstoffe, die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen. Mit einer Solarstromanlage wird schon innerhalb weniger Jahre mehr CO2 eingespart als bei der Produktion von Solarmodulen entsteht.

Dünnschichtzellen

Für die Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen werden photoaktive Halbleiter als dünne Schichten auf ein Trägermaterial, z. B. Glas, aufgebracht. Die am häufigsten verwendeten Materialien sind amorphes Silizium, Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) oder Cadmium-Tellurid (CdTe). Der geringe Material- und Energiebedarf für die Herstellung und der hohe Automatisierungsgrad bei der Fertigung lassen erhebliche Kostenreduktionen zu. Der Wirkungsgrad der Zellen ist allerdings deutlich geringer als bei kristallinen Solarzellen.

Eigenstrom

Selbst produzierter Strom kann direkt verbraucht werden. Damit machen Sie sich von steigenden Strompreisen unabhängig uns sparen viel Geld, Jahr für Jahr. Je mehr Strom vom Dach selbst genutzt wird, umso höher ist die Rendite einer Solarstromanlage. Der Eigenstromanteil kann mit intelligenten Geräten zur Verbrauchssteuerung und Speicherung gesteigert werden. Der nicht selbst verbrauchte Strom kann in das öffentliche Stromnetz zu einer über 20 Jahre gesetzlich garantierten Vergütung eingespeist werden. 

Einspeisemanagement für Photovoltaikanlage

Betreiber von Photovoltaik-Anlagen bis 30 kWp müssen ab dem 1.1. 2013 ihre Leistung auf 70 Prozent reduzieren oder ein Einspeisemanagement-System installieren lassen ansonsten verfällt der Vergütungsanspruch laut EEG. Diese Regelung gilt für alle Anlage, die nach dem 1.1.2012 errichtet worden sind. Für Photovoltaikanlagen, die vor dem 1.1.2012 installiert worden ändert sich nichts. Hintergrund für diese Regelung sind Stromüberkapazitäten, die z.B. im Sommer entstehen und die an Sonntagen wegen zu wenig Verbrauchern zu massiven Überkapazitäten führen das Stromnetz zum Überlaufen bringen. Lesen Sie mehr unter Einspeisemanagement für Photovoltaikanlagen.

Der Großteil der Photovoltaik-Anlagen ist heute Richtung Süden ausgerichtet, sodass bei einer Abregelung auf 70 Prozent der Anlagenleistung mit Ertragsverlusten zu rechnen ist. Die Abregelung erfolgt durch die Änderung der Software-Einstellung am Wechselrichter. Das ist ein preiswerter Eingriff, der jedoch bei nach Süden ausgerichteten Anlagen die höchsten Ertragsverluste bringt. Betreiber von Photovoltaikanlagen können zwischen einem Einspeisemanagement oder einer Begrenzung auf 70 Prozent der Anlagenleistung wählen. Was bedeutet das für Anlagenbetreiber?

70 Prozent Regelung

Für die 70-Prozent-Regelung sollte sich der Anlagenbesitzer entscheiden, die eine Photovoltaik-Anlage betreiben, die bauartbedingt nicht die volle Leistung erbringen kann. Das kann z.B. bei einer Photovoltaikanlage der Fall sein, bei der die Photovoltaikmodule auf der Ost- und Westseite des Daches angebracht sind oder weil die Anlage verschattet wird. Die Photovoltaikanlage erbringt somit generell nur an wenigen Tagen Ihre volle Leistung und die Abregelung liefert keinen zusätzlichen Ertragsverlust.

Einspeisemanagement

Fällt die Entscheidung auf das Einspeisemanagement, muss eine Art Fernsteuerung installiert werden, mit der der Netzbetreiber bei Bedarf die Stromeinspeisung der Photovoltaik-Anlage reduzieren kann. Die Kosten für den notwendigen Rundsteuerempfänger erhalten die Betreiber vom jeweiligen Netzbetreiber. Da die Anlagenleistung nur in seltenen Fällen durch den Netzbetreiber reduziert wird, hält sich der Ertragsverlust in Grenzen.


Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, wie die gesetzlichen Anforderungen der 70-Prozent-Abregelung eingehalten werden können. Dabei wird Photovoltaikstrom selbst verbraucht, anstatt ihn ungenutzt zu lassen. Mittels intelligenter Steuerungstechnik kann der Stromverbrauch im Haus an die Solarstrom-Produktion angepasst werden: Wenn die Photovoltaik-Anlage mehr als 70 Prozent der Nennleistung erzeugt, wird zum Beispiel in der Waschmaschine gestartet oder Strom in der Batterie gespeichert. Die Vorteile: Der Eigenverbrauch wird erhöht, teurer Strombezug aus dem Netz zurückgefahren und zugleich Ertragsverluste vermieden.

Quelle: SMA
Erneuerbare Energien

Energien aus nicht erschöpfbaren natürlichen Quellen wie u. a. Sonne, Wasser, Wind, Erdwärme und Biomasse. 

Erneuerbare Energien Gesetz

Hinweis: Im EEG wird ein Gesamtbauziel für die geförderte Photovoltaik in Deutschland in Höhe von 52 GW verankert. Im Gegenzug bleibt der jährliche Ausbaukorridor in der Höhe von 2.500 - 3.500 MW bestehen. Bisher wurden deutschlandweit Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 27 GW errichtet. Wenn das Gesamtausbauziel erreicht ist, erhalten neue Anlagen keine Vergütung mehr. Der Einspeisevorgang bleibt aber für zusätzliche neue Anlagen auch danach gesichert.

bis 10 kWp: Ab dem 01.04.2012 werden 100 Prozent des erzeugten Stroms vergütet.

10 kWp bis 1 MWp: Ab dem 01.01.2014 werden für Anlagen, die ab 01. April 2012 in Betrieb genommen wurden, maximal 90 Prozent des erzeugten Stroms vergütet. Der Rest kann direkt selbst genutzt, gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt verbraucht oder frei vermarktet werden.

enerix

Mit einer hochwertigen Photovoltaikanlage von enerix wird Ihr Hausdach zum Sonnenkraftwerk. Die Auswahl der Komponenten und die Planung stimmen wir individuell ab, um hohe Solarerträge zu gewährleisten. enerix bietet einen Rundumservice: Von der Planung, Wirtschaftlichkeits- und Ertragsberechnung, der Anmeldung beim Energieversorger bis hin zur Wartung. Über 5.000 Anlagen hat enerix bislang ans Netz genommen. Deshalb können Sie sicher sein, dass Ihre Anlage mit großer Erfahrung und Sorgfalt installiert wird.

Finanzierung von Photovoltaikanlagen

Neben der Finanzierung mit Eigenmitteln ist auch eine Finanzierung über Darlehen sinnvoll. Die zu zahlenden Zinsen können Sie Ihren Einnahmen gegenrechnen. Lassen Sie sich bei Ihrer Hausbank oder einem Finanzpartner Ihrer Wahl und über die verschiedenen Finazierungsvarianten beraten. Verschiedene Banken bieten Sonderdarlehen mit speziellen Konditionen für die Installation von Photovoltaikanlagen an. Der Kunde kann hierbei entscheiden, ob er einen Kredit mit bankenüblicher Absicherung. Die Vorteile beider Kredite liegen darin, dass sie sehr individuell der persönlichen Situation angepasst werden können.

Generatoranschlusskasten (GAK)

Der Generatoranschlusskasten enthält Anschlussklemmen und Trennstellen, bei Bedarf auch Strangsicherungen, Überspannungsableiter und Strangdioden. Im GAK werden alle Strangleitungen des Solargenerators zusammengefasst und mit den Gleichstromhauptleitungen verbunden, die zum Wechselrichter führen. Der GAK sollte in der Nähe des Generators an einem leicht zugänglichen Ort eingebaut werden. Besonders bei kleineren Anlagen wird häufig auf den GAK verzichtet, weil seine Funktion vom Wechselrichter mit übernommen wird.

Kreditanstalt für Wiederaufbau

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet ein langfristiges, zinsgünstiges Darlehen mit Festzinssätzen und tilgungsfreien Anlaufjahren. Als privater Investor beantragt man das Darlehen über eine durchleitende Bank oder Sparkasse (in der Regel über die Hausbank). Die Kreditlaufzeit beträgt in der Regel 10 bzw. 20 Jahre bei zwei bzw. drei tilgungsfreien Anlaufjahren. Der Zinssatz liegt unter Kapitalmarktniveau und wird bei Zusage durch die KfW für die ersten 5 bzw. 10 Jahre festgelegt. Während der tilgungsfreien Anlaufjahre werden lediglich die Zinsen vierteljährlich nachträglich auf den Kredit berechnet. Der Kreditbetrag wird zu 96 % ausgezahlt.

Das Programm dient der langfristigen Finanzierung von kleineren Investitionen in die Errichtung und Erweiterung von Photovoltaikanlagen und Energiespeichern. Gefördert werden Photovoltaikanlagen mit und ohne Energiespeicher bis zu einem Darlehensvolumen von 50.000 EUR. Einen Antrag kann jeder Träger einer Investitionsmaßnahme für die Errichtung, die Erweiterung oder für den Erwerb von kleineren Photovoltaikanlagen stellen, z.B. private und gemeinnützige Antragsteller, gewerbliche Antragsteller, Freiberufler, Landwirte, deren Anlagen die Anforderungen des Gesetzes zur Neuregelung des Rechts Erneuerbarer Energien im Strombereich (EEG), vom 21.07.2004 (BGBl. I S. 1918) erfüllen.

Das Darlehen ist von privaten Antragstellern banküblich zu besichern, z.B. mittels Grundschulden oder Bürgschaften. Form und Umfang der Besicherung werden im Rahmen der Kreditverhandlungen zwischen dem Investor und seiner Hausbank vereinbart.

Aktuelle Zinskonditionen und Kreditbedingungen unter: www.kfw.de

Mittlere Globalstrahlung in Deutschland

 Bundesland

 kWh/m²

 Baden-Württemberg 1050 – 1175
 Bayern 975 - 1175
 Berlin und
 Brandenburg
 975 - 1050
 Hessen 975 - 1100
 Mecklenburg-Vorpommern 1000 - 1050
 Hamburg, Bremen und
 Niedersachsen
 950 - 1025
 Nordrhein-Westfalen 950 - 1025
 Rheinland-Pfalz 975 - 1125
 Saarland 1050 - 1100
 Sachsen 975 - 1100
 Sachsen-Anhalt 975 - 1050
 Schleswig-Holstein 950 - 1025
 Thüringen 975 - 1050

Quelle: Deutscher Wetterdienst

 

 

Monokristallin

Die bei der Kristallisation herrschenden Bedingungen lassen das Solarsilizium in einem einheitlichen, homogenen, zylinderförmigen Kristall erstarren.  Monosilan Monosilan ist der einfachste Vertreter der Silane (auch Siliciumwasserstoffe). Es wird als Inputfaktor in der Solarsiliziumherstellung verwendet.

Photovoltaik für Landwirte

Jeder Sonnenstrahl sorgt - dank einer enerix-Photovoltaikanlage und der staatlich garantierten Förderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) - für sichere Einnahmen. Und zwar für 20 Jahre und unabhängig von jeder wirtschaftlichen Entwicklung. Zugleich ist die Solartechnologie ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung von Natur und Schöpfung.

Doppelt ernten.

Schwankende Verkaufspreise für landwirtschaftliche Erzeugnisse und verstärkte Unsicherheit bei der Subventionspolitik: Grund genug, um auf eine zusätzliche Einnahmequelle zu setzen. Gerade in der Landwirtschaft gibt es großes Potenzial für die Nutzung der Sonnenkraft. Dächer von Scheunen und Ställen sind für die Solarernte ideal. Mit einer ertragsstarken enerix-Photovoltaikanlage erweitern Sie Ihr Geschäft und bauen ein neues, ertragsstarkes Standbein auf. Als Energiewirt fahren Sie doppelt Ernte ein!

Solarstrom von Stall und Scheune.

Mit einer hochwertigen Photovoltaikanlage von enerix auf dem Dach werden Scheune und Stall zum Sonnenkraftwerk. Die Solarmodule wandeln das Licht der Sonne in Strom um, der in das öffentliche Netz eingespeist oder teilweise selbst verbraucht wird. enerix bietet für alle landwirtschaftlichen Dachtypen passende Module und Gestelltechnik an, damit auf jedem Stall und jeder Scheune der optimale Ertrag erzielt werden kann.

Photovoltaik für Unternehmen

Photovoltaikanlagen sind rentable und sichere Investitionsobjekte. Mit einer Photovoltaikanlage produzieren Sie den Strom für Ihr Unternehmen selbst und sichern sich damit günstigen Strom. Gerade Gewerbeobjekte bieten große Flächen mit geringer Verschattung und ermöglichen leistungs- und ertragsoptimierte Solaranlagen mit attraktiven Renditen.
Der Betrieb einer Photovoltaikanlage wird über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Jede nicht selbstverbrauchte und in das Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde (kWh) Solarstrom wird zu einem festen Satz über einen Zeitraum von 20 Jahren vergütet. Das EEG macht die Anlagenbesitzer also zu Kraftwerksbetreibern, die ihre Anlage durch die Stromeinsparung und den Stromverkauf refinanzieren. Mit der Nutzung der Sonne tragen Sie also nicht nur aktiv zum Klimaschutz bei, sondern schaffen mit Ihrer Investition eine sichere profitable Anlage für Ihr Kapital.

Photovoltaikzelle

Photovoltaikzellen werden überwiegend aus hochreinem Silizium hergestellt, wie es auch in der Elektronik für Halbleiterbauelemente verwendet
wird. Ausgangsmaterial ist Quarzsand, der in großen Mengen verfügbar ist. Die Siliziumatome bilden ein stabiles Kristallgitter. Durch Zugabe von gezielten Verunreinigungen (Dotierung) können unterschiedliche Ladungspotenziale erzeugt werden. Die dem Sonnenlicht zugewandte Schicht ist
mit Phosphor negativ dotiert (Elektronenüberschuss), die darunter liegende Siliziumschicht wird dagegen durch gezielte Beigabe von Boratomen
positiv dotiert (Elektronenmangel). An der Grenzschicht entsteht ein entgegen der Dotierung gepoltes elektrisches Feld, das zur Trennung der durch Sonnenlicht freigesetzten Ladung führt.
Bei Lichteinfall entsteht ein elektrisches Energiepotenzial (elektrische Spannung). Auf Vorder und Rückseite der Zellen sind metallische Kontakte aufgebracht. Wird der Stromkreis zwischen beiden Polen durch einen Verbraucher geschlossen, fließt Strom. Der Strom und damit die elektrische
Leistung einer PV-Zelle ist direkt abhängig von der Bestrahlungsstärke. Daher liefern PV-Zellen die meiste Energie bei direktem Sonnenschein.
Bei diffusem Licht kann nur noch eine geringe Leistung abgegeben werden. Außerdem ist der Wirkungsgrad der Photovoltaikzelle in starkem Maße
abhängig von der Temperatur. Je niedriger die Zelltemperatur, desto größer ist die äquivalente Fläche in der Strom-Spannungskurve, die der maximal möglichen Leistung als Produkt von Spannung und Stromstärke entspricht. Um den Energieertrag zu optimieren, versucht der Wechselrichter einer  PV-Anlage permanent, das unter der aktuellen Einstrahlung und Zelltemperatur optimale Verhältnis aus Strom und Spannung, den so genannten MPP-Punkt (Maximum Power Point) einzustellen. Die Spitzenleistung einer Photovoltaikzelle wird unter Standardtestbedingungen für eine Einstrahlungsleistung von 1.000 W pro Quadratmeter bei einer Zelltemperatur von 25 °C ermittelt. Sie wird in „Wp“ – Watt peak (peak = engl., Spitze) angegeben.

Polykristalline Solarzellen

Anders als beim zeitaufwändigen Ziehen von Kristallen wird hier Silizium erhitzt und in eine rechteckige Form gegossen. Beim Abkühlen entstehen viele kleine Kristalle (Eisblumenmuster). Die Siliziumblöcke werden in Stangen und anschließend zu Wafern zersägt, die bereits ihre rechteckige Form haben.
Das Verfahren ist kosten- und energiesparender als die Herstellung von monokristallinen Zellen. Der etwas schlechtere Wirkungsgrad dieser Zellen wird dadurch verursacht, dass an den Grenzen der einzelnen Kristalle der photovoltaische Effekt etwas beeinträchtigt wird.

Smart Energy Home System

Ein Smart Energy Home System ist die Kombination aus einer Photovoltaikanlage mit einem Energiespeicher und einer intelligenter Steuerung. Damit ist es möglich sich über weite Teile im Jahr autark mit elektrischer Energie zu versorgen.

Solarsilizium

Als Solarsilizium (Solar Grade Silicon) werden Siliziumkristalle mit einem für Photovoltaikanwendungen ausreichend hohen Reinheitsgrad bezeichnet. Das chemische Element Silizium ist ein Halbleiter und bildet Kristalle mit stabiler Diamantenstruktur. Nach Sauerstoff ist Silizium das zweithäufigste Element in der Erdkruste. Für die Verarbeitung im Solarbereich wird das Rohsilizium zu Solarsilizium gereinigt und zur Weiterverarbeitung zu Wafern in Blöcke gegossen. 

STC (Standard Test Conditions)

Die Standard-Testbedingungen sind die Bedingungen, bei der die Strom- und Spannungskennwerte eines Moduls / einer Zelle gemessen und auf dem Moduldatenblatt angegeben werden. STC = 1000 W/m², 25° C Zelltemperatur, Sonnenspektrum AM = 1,5. 

Standort und Lage

Regionale Lage

Wer meint, nur in den südlichen Bundesländern würde sich die Installation einer Photovoltaikanlage lohnen, wird überrascht sein.

Die mittlere Globalstrahlung von Kiel bis Garmisch liegt zwischen 900 und 1.175kWh/m².

Somit gibt es in allen Regionen Deutschlands ausreichend Sonnenenergie für einen guten Solarertrag.

 

Steuerliche Nutzung von Photovoltaikanlagen

Als Betreiber einer netzgekoppelten PV-Anlage, der den Solarstrom zum Teil ins öffentliche Netz einspeist, haben Sie die Möglichkeit, sich die Mehrwertsteuer erstatten zu lassen. Abschreibungsmöglichkeiten sind zudem vorhanden da Sie eine unternehmerische Tätigkeit nachweisen können. Finanziell besonders interessant ist die so genannte Ansparabschreibung die Sie in der Steuererklärung ansetzen können, noch bevor Sie die Investition getätigt haben. Ein Gespräch mit dem Steuerberater lohnt sich also in jedem Fall.

Steuerliche Nutzung von Energiespeichern

Das Speichersystem der Photovoltaikanlage wird der unternehmerischen Nutzung zugerechnet mit der Folge, dass ein Vorsteuerabzug möglich ist, wenn eine Einspeisung der Energie in das allgemeine Netz und nicht ausschließlich für das eigene Hausnetz erfolgt. In diesem Fall sind die Grundsätze des A 2.5 Umsatzsteueranwendungserlass zu beachten. Danach dient eine unter § 3 EEG oder unter § 5 KWKG fallende Anlage zur Stromgewinnung ausschließlich der nachhaltigen Erzielung von Einnahmen aus der Stromerzeugung, wenn der Betreiber den erzeugten Strom ganz oder teilweise, regelmäßig und nicht nur gelegentlich in das allgemeine Stromnetz einspeist. Die bei der sogenannten kaufmännisch-bilanziellen Einspeisung nach § 8 Abs. 2 EEG in ein Netz nach § 3 Nr.7 EEG angebotene und nach § 16 Abs.1 EEG vergütete Elektrizität wird umsatzsteuer­rechtlich auch dann vom EEG-Anlagenbetreiber an den vergütungspflichtigen Netzbetreiber im Sinne von § 3 Nr. 8 EEG geliefert, wenn der Verbrauch tatsächlich innerhalb eines Netzes erfolgt, das kein Netz für die allgemeine Versorgung nach § 3 Nr. 7 EEG ist und das vom Anlagenbetreiber selbst oder einem Dritten, der kein Netzbetreiber im Sinne von § 3 Nr. 8 EEG ist, betrieben wird.

Sollte aus dem Speichersystem allerdings keine Abgabe von Energie auch in das allgemeine Netz erfolgen, also der gespeicherte Strom ausschließlich im Hausnetz verbleiben, wäre eine Zuordnung zum Unternehmen ausgeschlossen und der Vorsteuerabzug müsste versagt werden.

Verschattung

Bei der Planung Ihrer Anlage ist darauf zu achten, dass die Solarmodule möglichst unverschattet sind. Angrenzende Bäume, Gebäude oder sogar auf dem Dach vorhandene Antennen, Kamine oder Gauben können einen Schatten werfen und sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

Wafer

Hauchdünne Scheiben aus Solarsilizium, aus denen Solarzellen gefertigt werden. Diese können sowohl mono- als auch multikristallin sein.